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______Samuel Schmid______
 
       
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Berichte 2009

** EDU Aargau Aktuell November 2009

Bericht aus der Aargauer Ratsstube

Die Wählerinnen und Wähler haben uns ihre Stimme gegeben, damit wir als EDU-Parlamentarier christlicher Politik im Grossrat mehr Gehör verschaffen.

Der Auftrag der Wähler und erst recht der Auftrag Gottes ist klar: wir sollen das Licht des Evangeliums, den hellen Schein des Wortes Gottes und der christlichen Werte, innerhalb und ausserhalb des Grossrats leuchten lassen. Ich war bereit und entschlossen, mich vom ersten Tag an ganz für christliche Politik im Rat einzusetzen und die Zeit auszukaufen. Mein Gebet war: «Herr Jesus Christus, zeig mir, was als erstes für mich ansteht.»

Ein klarer Auftrag
Unser HERR hat dieses Gebet erhört. Am 4. Mai, einen Tag also vor der ersten ordentlichen Grossratssitzung, hat mir ein EDU-Mitglied die Information zukommen lassen, dass Schulklassen das kürzlich eröffnete Hexenmuseum in Auenstein besuchen würden. Meine Recherchen ergaben, dass hinter jenem Haus mehr als nur ein Museum steckt. Gott zeigte und bestätigte unmissverständlich, dass mit einer Interpellation die Regierung auf die Gefahr einer weiteren okkulten Beeinflussung unserer Jugend aufmerksam gemacht werden muss. Aber als Neuling im Rat einen Vorstoss in der ersten Sitzung? Das Wort Gottes liess keinen Zweifel offen: «Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!» (Apg. 18,9). Dafür hat mich der HERR ja in dieses Amt gestellt. Also: wegschauen von meiner Schwachheit – aufsehen zu Jesus!

Der erste Kampf

Am 5. Mai reichte ich die Interpellation ein. Und dann ging’s los! Kaum war ich zu Hause, telefonierte Radio Argovia. Verschiedene regionale und nationale Medien folgten und berichteten – teilweise sachlich, teilweise im Boulevardstil. Man verschrie mich aber nicht nur als Bibel-Fundi, sondern ich wurde öffentlich beschimpft und bekam Drohbriefe. Sogar ein paar Christen reagierten mit Unverständnis auf diesen Vorstoss. Viel zahlreicher waren aber jene Christen, die dadurch ermutigt wurden, selber wieder vermehrt und furchtloser für die Wahrheit einzustehen. Gebetskreise begannen, für unseren Kanton und die Christen in der Politik eifriger Fürbitte zu tun. Gott zeigte mir dadurch von Anfang an: Entschiedene Christen in der Politik sind nicht auf einem gemütlichen Spaziergang, sondern stehen im geistlichen Kampf!

Weitere Vorstösse
Am 25. August reichte ich meine zweite Interpellation ein. Es geht um die Frage einer Polizeiseelsorge im Aargau. Im Gegensatz zu anderen Kantonen erhalten Angehörige der Polizei hier nämlich kein Angebot für seelsorgerliche Betreuung. Am 15. September schliesslich reichte ich zusammen mit meiner Fraktionskollegin Vreni Friker eine Motion betreffend «Förderung der psychischen Gesundheit» und ein Postulat betreffend «Versorgung durch niedergelassene Psychiater» ein.

Die EDU wird gehört
Nebst diesen vier Vorstössen fand die EDU aber auch mit mehreren Wortmeldungen Gehör: insgesamt fünfmal meldete ich mich zu folgenden Themen zu Wort: «Arbeitsgesetz – keine Ausweitung der Sonntagsverkäufe», «Hundegesetz», «Massnahmen gegen gewaltverherrlichende Computerspiele» «Hexenmuseum», «Abschaffung der steuerlichen Benachteiligung von Familien, welche keine Kinderkrippe benutzen» (weitere Infos: www.samuel–schmid.ch). Mein EDU-Kollege, Grossrat Martin Lerch, sprach zu den Themen: «Doppelter Pukelsheim» und «Keine Bildungsgutscheine für höhere Berufsbildung».

Herzlichen Dank
Die Arbeit im Grossrat ist herausfordernd und spannend und bietet eine wertvolle Möglichkeit, das Evangelium in die Gesellschaft hinauszutragen. Ganz herzlich danke ich allen Freunden und Betern für Eure Verbundenheit und Fürbitte.




** SVP Aargau Aktuell Oktober 2009

Die Arbeit in der SVP-Fraktion – Schweizer Qualität

Nach acht Jahren ohne Vertreter im Grossrat hat die EDU am 8. März 2009 den Sprung in das Aargauer Parlament wieder geschafft. Damit wir uns im Rat gebührend einbringen können, ist die Zugehörigkeit zu einer Fraktion sehr wichtig. Aber zur richtigen! Die grösste politische Übereinstimmung hat die EDU zweifelsohne mit der SVP. So hat uns die freundliche Einladung der SVP sehr gefreut. Die Entscheidung fiel leicht. Die neue SVP-Fraktion besteht damit aus 45 SVP- und 2 EDU-Mitgliedern.

Zum ersten Mal – diese Erfahrung prägt die ersten Monate eines neu gewählten Grossrates. Gespannt erwartete ich zum ersten Mal eine Fraktionssitzung, zum ersten Mal eine Arbeitsgruppen- und Kommissionssitzung, zum ersten Mal einen Fraktionsausflug. Ich war sehr beeindruckt – und bin es seither immer wieder.

Recht schnell ist mir im Grossrat aufgefallen, wo Amateurhaftigkeit zelebriert und wo fundiert und mit hoher Kompetenz gearbeitet wird. Die gute Organisation unserer Fraktion und ihre Professionalität sind Qualitätsmerkmale, die auch gewissen anderen Fraktionen gut anstehen würden. Als NPO-Manager weiss ich auch um die Herausforderung, einer solchen Gruppe vorzustehen. Umso mehr schätze ich die zielgerichtete Arbeitsweise und Leitung unseres Fraktionspräsidenten Andreas Glarner.

Schweizer Qualität – dieser Slogan ziert nicht nur das SVP-Logo, sondern wird in der Fraktion gelebt. Mit gut schweizerischer Gründlichkeit werden die Geschäfte in den Arbeitsgruppen vorbereitet und in der Fraktion diskutiert. Wie beim gut schweizerischen Schwingsport kommt es auch zum Kräftemessen. Die Argumentationen sind dabei sachlich hart und menschlich fair. Unsere Fraktion ist keine Gruppe von elitären Intellektuellen, von ideologischen Weltverbesserern, von realitätsfernen „Netten“, sondern von bodenständigen, land- und schollenverbundenen Vertretern des Volkes, die mit beiden Füssen auf dem Boden der Realität stehen und sich mit beiden Händen und mit klarem Kopf für das Wohl unseres Landes einsetzen.
Sehr dankbar bin ich auch über die Wertschätzung und Herzlichkeit, die uns entgegen gebracht werden. Diese Haltung gehört mit zur Kultur unserer Fraktion – eben gut schweizerisch.

Wir haben von unseren Wählern einen Auftrag erhalten. Darum sind wir Mitglieder des Grossen Rates. Wir sitzen im Grossrat nicht um zu sitzen, sondern um für unseren Kanton das Beste zu suchen. Darum sind in der Fraktion Leistung und voller Einsatz gefragt. Dies entspricht meiner Einstellung und Arbeitsweise.

Eine der vielen Gemeinsamkeiten von SVP und EDU ist das Engagement für die Familie. Im Sinne Gotthelfs – Im Hause muss beginnen... – zeigt sich dies auch an unserem familien- bzw. fraktionsinternen Umgang miteinander: Bei meinen Kindern, vier Mädchen, lernen die kleinen viel von den grossen. Ich bin dankbar für alles, was ich von meinen erfahrenen Fraktionsfreunden lernen kann! In meiner Familie sind jedoch auch für unsere grossen Mädchen die Kleinen bereichernd. Ich freue mich, wenn die EDU als kleine „Schwester“ ein Segen für die grosse SVP sein darf. Schliesslich haben wir dieselbe Grundlage – wir von der EDU sprechen wohl etwas häufiger davon. Gut schweizerisch stehen wir nämlich gemeinsam auf dem Fundament, auf dem unser Land gegründet wurde: «Im Namen Gottes des Allmächtigen.» Auch wenn alle andern Parteien oft gegen uns sind – wie dies bei der Minarett-Initiative einmal mehr der Fall sein wird – gemeinsam setzen wir uns ein für unsere christlichen Werte. Ich bin in der SVP-Fraktion zu Hause. Es ist meine „Familie“. Vielen Dank!




** EDU Standpunkt Mai 2009:

Tageszeitung hetzt gegen Evangelikale

Christenverfolgung in der Schweiz?


Wenige Tage vor Palmsonntag titelte die Pendlerzeitung NEWS der Zürcher TA-Media auf der Frontseite mit grossen Lettern: «Frömmler sind für Schule gefährlich». Zwei Tage hintereinander machte das zweitgrösste Schweizer Medienhaus mächtig Stimmung gegen freikirchliche Christen. Mit reisserischen Titeln wie «Religiöse Extremisten unterwandern Schule» betrieb die Zeitung Rufmord gegen Evangelikale.

Beleidigend und gefährlich
«An der Pädagogischen Hochschule Zürich wimmelt es von Frömmlern und religiösen Fundamentalisten.» Zu diesem Schluss kommt NEWS aufgrund der Aussage, dass fast ein Drittel der Studierenden einer Freikirche angehören soll. Im Boulevardstil bezeichnet die Gratiszeitung des Tagesanzeigers freikirchliche Christen als «Fundis», «Frömmler» und «religiöse Extremisten».

«Fundamentalisten» und «religiöse Extremisten» sind Attribute, die für militante Islamisten und Terroristen gebraucht werden. Wenn das Medienhaus Tagesanzeiger freikirchliche Christen mit diesen Begriffen verunglimpft, ist dies grobfahrlässig und diffamierend. Die Geschichte lehrt uns, dass genau mit solchen verbalen Ghettoisierungen und Schuldzuweisungen der Weg zu den grössten Verbrechen der Menschheit vorbereitet wurde.

Am falschen Ort
Die Schule hat einen Bildungsauftrag. Indoktrination, von welcher Seite auch immer, gehört nicht an die Schule. Unsere Verfassung gewährt allen Menschen in der Schweiz Glaubens- und Gewissensfreiheit – auch den Lehrpersonen. Auch sie dürfen ihren Glauben und ihre eigene Überzeugung haben – solange sich diese nicht bedrängend oder vereinnahmend auswirken.

NEWS zitiert Hans-Jürg Keller, Prorektor und PHZ-Ausbildungsverantwortlichen, wie folgt: «Wenn jemand überzeugt ist, Andersgläubige kämen in die Hölle, ist er als Lehrer am falschen Ort.» Wenn ein Prorektor nicht unterscheiden kann zwischen der persönlichen, durch die Bundesverfassung garantierten Glaubensfreiheit einer Lehrperson zum einen und Indoktrination zum andern, zeugt dies von mangelnder Kompetenz. Ein Prorektor, der grundlos angehende Lehrpersonen an den Pranger stellt, ist am falschen Ort.

Alarmierende Entwicklung
In unserer scheinbar toleranten Gesellschaft darf eine Lehrperson atheistisch, esoterisch, homosexuell sein – kein Problem. Wer aber einer Freikirche angehört, ist eine Gefahr! Die Entwicklung der letzten Jahre ist äusserst bedenklich. Unser Land wurde «Im Namen Gottes, des Allmächtigen» gegründet. Davon zeugt auch heute noch die Präambel unse-rer Bundesverfassung. Je mehr die Gottlosigkeit um sich greift, je mehr christliche Werte verloren gehen, je mehr der Name Jesu Christi lächerlich gemacht und verhöhnt wird, desto mehr geraten die bekennenden Christen ins Schussfeld und werden angegriffen. Über Jesus Christus und die Bibel wird öffentlich gespottet. Dem Islam hingegen öffnet man Tür und Tor und rollt den roten Teppich aus. Dahinter steht ein geistlicher Kampf! Es sind Mächte und Herrschaften am Werk. Der antichristliche Geist breitet sich aus.

Wenn Christen schlafen...

Es ist kurzsichtig und verharmlosend, wenn Christen solche Zeitungsartikel als Äusserungen von Alt-68ern abtun – oder erst gar nicht reagieren. Ebenso von geistlicher Blindheit zeugt es, wenn Christen den Bau von Minaretten gutheissen und öffentlich gegen die Minarett-Initiative auftreten.

Nur wer geistlich schläft, erkennt die Zeichen der Zeit nicht. Gemäss den Worten unseres Herrn Jesus Christus werden in der Endzeit Bedrängnis und Verfolgung zunehmen und Ungerechtigkeit und Gottlosigkeit überhand nehmen. Auch in der Schweiz bereitet sich die Verfolgung der Jünger Jesu vor.

Was ist zu tun?
Die Bibel gibt uns klare Wegweisungen. Unser persönliches Leben und politisches Handeln soll geprägt sein von:
1. Wachsamkeit: «Seht euch vor, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist» (Mk 13,33). Fest gegründet auf Gottes Wort erkennen wir die Endzeitzeichen und sind bereit auf das baldige Kommen unseres Herrn Jesus Christus, des Sohnes Gottes.
2. Treue Nachfolge: zur Nachfolge Jesu Christi gehört auch die Bereitschaft, mit Ihm zu leiden: «Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden...» (Phil. 3,11) «Leide mit als ein guter Streiter Christi Jesu» (2. Tim. 2,3).
3. Mutiges Zeugnis: «Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark!» (1. Kor. 16,13). Mutig und unerschrocken wollen wir das Evangelium verkündigen und für die biblischen Werte einstehen – gerade in der Politik.
4. Klarer Auftrag: «Kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit» (Eph 5,16). Noch haben wir in unserem Land die Möglichkeit, als Christen in Politik und Gesellschaft zu wirken. Gott hat uns einen klaren Auftrag gegeben! «Gehet hin ...» (Mk. 16,15)
5. Freude und Kraft: «Die Freude am HERRN ist eure Stärke» (Neh. 8,10). Wir sehen auf zu Jesus, stützen uns auf Seine Gnade, vertrauen auf Seine Kraft und setzen uns entschlossen und freudig ein – zur Ehre des HERRN und zum Wohl unseres Landes. Jesus ist Sieger und kommt bald!