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Interviews 2009

Ethos August 2009
Interview "14 Fragen an Samuel Schmid" (Grösse: 0.9 MB)

Aargauer Zeitung, 24. Juli 2009: Neu im Grossen Rat
Interview in der Aargauer Zeitung vom 24. Juli, S. 13 (Grösse: 2.3 MB)



** Interview (ungekürzt) mit reformiert./Aargau vom 12. Juni zum Thema "Hexenmuseum Schweiz" - Auszüge davon wurden publiziert in der Juni-Ausgabe:

Frage 1: In der Aargauer Zeitung sagten Sie, die Ausstellung hätte ein grosses Sendungsbewusstsein. Wie meinen Sie das?

Nach eigenen Aussagen hat das Hexenmuseum zum Ziel, das Kulturgut und Brauchtum der Hexen, Wiccas, Kräuterfrauen, Geisterjäger und des Heidentums aus alter Zeit bis ins Hier und Jetzt näher zu bringen, Räucherpflanzen der Heiler u.a. bis in die heutigen Tage zu zeigen, alte Traditionen und Bräuche wieder aufleben zu lassen sowie Mittel und Formen der Divination, Ursprünge, Variationen und Personen dahinter vorzustellen. Zudem soll anschaulich und verständlich gemacht werden, wie und wo Hexen früher gelebt haben und wie sie heute leben.
Im Klartext: es geht auch darum, das Hexentum und Heidentum von heute bekannt zu machen und aufleben zu lassen. Dies ist umso brisanter, als die Verantwortliche dieses „Museums“ eine praktizierende Hohepriester-Hexe ist, welche das Hexentum auch an Referaten vorstellt und in Kursen einführt.

Frage 2: Auch sagen Sie, das Museum sei missionarisch. Könnten Sie das ausführen?

Zum ersten: Die Wicca-Bewegung ist ein Hexenkult, der vom Engländer Gerald B. Gardner Mitte des 20. Jahrhunderts gegründet wurde. Gardner selber war Mitglied diverser okkulter Gemeinschaften. Zur Verbreitung des Wicca-Kultes schrieb Gardner Bücher und gründete ein Hexenmuseum auf der Isle of Man. Bereits der Wicca-Gründer bediente sich also eines «Hexenmuseums», um seine okkulte Ideologie einem grösseren Kreis bekannt zu machen. Das «Hexenmuseum» in Auenstein ist also weder eine neue Idee noch ein Ort für besseres Geschichtsverständnis, sondern ein religiöser Ort, der zur Ausbreitung der Naturreligion Hexentum beiträgt.
Zum zweiten: Die Hexe Wicca gibt auf ihrer Homepage Informationen, wie man eine Hexe werden kann, und sagt, dass dieser «Weg zu den alten Göttern» auch schon von Jugendlichen beschritten werden könne. Eltern, deren Kind eine Hexe werden will, rät sie schliesslich: «... nehmen Sie Kontakt zu praktizierenden Hexen auf... Fragen werden von mir gerne beantwortet. Besuchen Sie zusammen mit Ihrem Kind einen Kurs über Hexen und Wiccas.»
Das «Hexenmuseum» unterscheidet sich damit grundlegend von dem, was unter einem Museum verstanden wird.

Frage 3: Haben Sie das Museum inzwischen besucht? Wenn ja: was ist Ihr Eindruck. Wenn nein: Warum nicht?

Ein Journalist wollte mit mir zusammen das Hexenmuseum besuchen. Trotz mehreren Versuchen hat uns das Hexenmuseum den Besuch verweigert. Wenn mir der Zutritt nicht verwehrt wird, werde ich in Kürze selber das Hexenmuseum besuchen. Auch eine Hexe ist ein von Gott geliebter Mensch, dem das Evangelium von Jesus Christus gilt.



** Interview (ungekürzt) mit Lenzburger Nachrichten / Wynentaler Nachrichten / Freiämter Welle vom 27. April:

Frage 1: Was halten Sie von Tagesschulen?

Tagesschulen und Tagesstrukturen an Schulen können wertvolle Ergänzungen in unserem Bildungssystem sein. Sie dürfen allerdings nicht dazu missbraucht werden, dass Eltern sich in egoistischer Weise aus der Erziehungsverantwortung ziehen oder das Konzept Tagesstruktur in der Familie geschwächt wird.

Frage 2: Welches sind die Vorteile /Nachteile der öffentlichen Kindergärten und Primarschulen / der Tagesschulen?

Tagesschulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf einer Ganztagesbetreuung der Kinder basieren. Entwicklungspsychologische Untersuchungen zeigen, dass gemeinsame Mahlzeiten in der Familie für Kinder wichtig sind. Die Tendenz, dass die Erziehungsverantwortung mehr und mehr an die Schule delegiert wird, ist bedenklich. Tagesschulen oder Tagesstrukturen an öffentlichen Schulen können diese Entwicklung fördern. Andererseits ist es vielen Eltern aufgrund der wirtschaftlichen Notwendigkeit nicht möglich, den Kindern eine Tagesstruktur innerhalb der Familie zu bieten. Tagesstrukturen in der Schule tragen diesem Umstand Rechnung. Privatschulen haben zudem oftmals ein weiteres Einzugsgebiet, wodurch Tagesstrukturen den Schulbetrieb erst ermöglichen.

Bei der Frage der Tagesstruktur zeigt sich ein Grundproblem: Die Arbeit zu Hause in der Familie wird weder von der Politik noch von der Gesellschaft und Wirtschaft genügend wertgeschätzt. Kinderbetreuung soll in der Familie stattfinden können und dort auch finanziell wertgeschätzt werden. Wie das Modell schulische Tagesstruktur gefördert wird, so sollte auch das Modell familiäre Tagesstruktur gefördert werden.

Frage 3: Was halten Sie von altersdurchmischten Primarschulklassen?

Die Alterdurchmischung ist keine neue Erfindung. In kleinen Dörfern beispielsweise kannten schon frühere Generationen Gesamtschulen. In der heutigen gesellschaftlichen Situation und ausgehend von regulären Klassengrössen wirken sich aber die Nachteile stärker aus, insbesondere wenn die Altersspanne fünf Jahrgänge umfasst, wie dies das Bildungskleeblatt mit sich bringen würde.

Frage 4: "Das Tagesschulteam motiviert zu Freizeitaktivitäten, welche die Eigeninitiative der Schüler/innen fördern, setzt den Rahmen für das Spielen und begleitet die Kinder." Was halten Sie von diesem Leitsatz unter der Rubrik Freizeit?

Dies ist lobenswert. In einer Zeit, wo Fernsehen, Internet und Computerspiele viele Kinder lähmen, ist es gut, wenn sie motiviert und zur Eigeninitiative angeregt werden. Allerdings gehört dieser Auftrag primär zu den Eltern. Die Motivation und Förderung der Kinder sollte in der Familie geschehen. Wo dies nicht der Fall ist, brauchen Familien Unterstützung.

Frage 5: Finden Sie Blockzeiten sinnvoll?

Es gibt gute Gründe für Blockzeiten, aber auch dagegen. Für private Tagesschulen sind Blockzeiten unumgänglich. In öffentlichen Schulen sollte der Dorfgemeinschaft die Möglichkeit gegeben sein, darüber zu entscheiden, ob sie Blockzeiten wünschen oder nicht. Schulzeiten sind nicht von oben zu verordnen, sondern sollen an der Basis entschieden werden können.

Frage 6: Sollte es im Kanton Aargau mehrere Tagesschulen geben?

Der Zugang zu Bildung darf nicht von der sozialen Schicht abhangen. Tagesschulen, Schulen mit Tagesstrukturen, sind heute Privatschulen und aus finanziellen Gründen meistens nur gewissen Schichten möglich. Daher ist es wünschenswert, dass die Möglichkeit von Tagesstrukturen grundsätzlich auch in der Volksschule gegeben wird, allerdings nicht so, wie das Bildungskleeblatt dies vorsieht. Mehr Wettbewerb würde auch dem Bildungsplatz Aargau nicht schaden. Allerdings muss damit auch die Diskussion nach der finanziellen Entschädigung für Bildung geführt werden.

Frage 7: Würden Sie oder schicken Sie Ihre Kinder auf eine Tagesschule?

Unsere Kinder besuchen die öffentliche Schule. Der Besuch einer Tagesschule ist unter gewissen Umständen durchaus überlegenswert.



** Interview (ungekürzt) mit Lenzburger Nachrichten / Wynentaler Nachrichten / Freiämter Welle - Auszüge davon wurden publiziert am 1. April, S. 3:

Frage 1: Wie denken Sie über die Eheschliessung von gleichgeschlechtlichen Paaren?

Die Ehe ist die auf Dauer angelegte, von Gott geschenkte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Gott hat den Menschen als Mann und als Frau geschaffen und sie zur inneren und äusseren Gemeinschaft miteinander befähigt. Diese innere Gemeinschaft bildet die beste Grundlage für die gute Entwicklung der Kinder. Die äussere Gemeinschaft bildet schon rein biologisch die natürliche Grundlage zur Fortpflanzung.

Dass heute viele Ehen scheitern, ist kein Anlass dafür, die Schöpfungsordnung Gottes als überholt zu betrachten.

Die eigentliche Eheschliessung von gleichgeschlechtlichen Paaren ist ein weiterer Schritt in eine falsche Richtung und daher abzulehnen.

Frage 2: Wie finden Sie den gesetzlichen Ausschluss von der Adoption und den Methoden der medizinisch unterstützen Fortpflanzung für gleichgeschlechtliche Ehen?

Diese Frage verlangt zwei Antworten:

Die Familie ist die Grundzelle der Gesellschaft und wie die Ehe eine von Gott eingesetzte Beziehungsform. Kinder brauchen einen Vater und eine Mutter. Wenn der eine Teil fehlt oder seine Verantwortung nicht wahrnimmt, leiden Kinder darunter. Das Fehlen von echter Zuwendung des Vaters, der Mutter wirkt sehr prägend auf die Entwicklung der Kinder. In gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften fehlt das biologisch andere Element. Im Interesse der Kinder befürworte ich daher den erwähnten Ausschluss.
Die Methoden der medizinisch unterstützten Fortpflanzung sind aber auch für heterosexuelle Paare unter ethischen Aspekten zu begrenzen. Es kann nicht sein, dass Hunderte von ungeborenen Kindern getötet und dabei noch für Forschungszwecke missbraucht werden, nur dass der Kinderwunsch eines Paares in Erfüllung geht. Es kann auch nicht sein, dass dank der Genforschung das Wunschkind bestellt werden kann. Noch hat die Schweiz diesbezüglich eine recht restriktive Gesetzgebung. Diese ethische Verantwortung gilt es zu wahren.



** Interview in der Aargauer Zeitung vom 10. März:

SPAREN IM GESUNDHEITSWESEN

«Ich freue mich sehr über meine Wahl», erklärt der neu gewählte EDU-Grossrat Samuel Schmid aus Biberstein. Der Erfolg der Eidgenössisch-Demokratischen Union im Aargau sei eine Bestätigung für deren Aufbauarbeit in den vergangenen Jahren: «Die Wählerschaft hat unser Engagement in verschiedenen Bereichen mit dem Stimmzettel honoriert», sagt Schmid und verspricht, den eingeschlagenen Weg im Parlament weiterzugehen: «Wir setzen unsere Schwerpunkte nach wie vor in den Bereichen Bildung, Familie und Gesundheit», erklärt Schmid. Im Bereich Bildung gelte es, das Bildungskleeblatt beziehungsweise dessen negative Aspekte zu bekämpfen, im Bereich Familienpolitik werde sich die EDU für die Förderung und die finanzielle Entlastung der Familien einsetzen und im Gesundheitsbereich versuchen, auf der Ausgabenseite Gegensteuer zu geben. Er sei überzeugt, man könne im Gesundheitswesen auf kantonaler Ebene sparen, ohne Abstriche an der Qualität machen zu müssen, sagt Samuel Schmid.