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Politische Publikationen im Jahr 2008:


- Leserbrief vom 3.12.08:
Mehr Engel als Bengel

«Sonntag» AZ vom 30.11. «Angel-Force»

Jugendliche machen Schlagzeilen. Glücklicherweise nicht nur jene Minderheit, die mit Gewalt und Alkohol thematisiert wird – zu Recht. Sondern auch die Jugendlichen, die mit «Angel-Force» unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Diese vorbildliche Aktion hat einmal mehr gezeigt, was so schnell vergessen wird: unsere Jugend ist wertvoll und verdient unsere Wertschätzung. Statt über die Jugendlichen zu schimpfen, sollen wir sie unterstützen und durch Respekt und Leitung, Herzlichkeit und Vertrauen ihre Persönlichkeit stärken. Kinder – und Jugendliche – sind eine Gabe Gottes. Wir sollen sie im alltäglichen Umgang als solche behandeln. Dann merken wir, dass Jugendliche viel mehr «Engel» als «Bengel» sind.


- Leserbrief vom 30.11.08:
Ein wichtiges Zeichen

Aargauer Zeitung vom 29.11. «Für Solidarität, gegen Armut»

Am letzten Samstag fand der erste Soliday statt. Dieser Tag für Solidarität und gegen Armut wurde ein voller Erfolg. Den Initianten wie auch den vielen Beteiligten gebührt Lob und Anerkennung für ihre innovative Aktion. Es ist zu hoffen, dass diese beispielhafte Initiative über unsere Kantonsgrenzen hinaus Nachahmer findet und schon bald zum schweizweiten Solidaritätstag wird. Wie wichtig ist es nämlich, dass wir uns in einer Zeit, wo der Individualismus und die «Was bringt’s mir»-Mentalität Hochkonjunktur feiern, auf unsere Werte zurückbesinnen. Zu den Grundwerten unseres Landes gehören die Eigenverantwortung und auch das Einstehen füreinander, die Solidarität. Die Solidarität darf nicht auf dem Altar der Selbstverwirklichung geopfert wer-den. Und echte Solidarität achtet den Nächsten als gleichwertiges Gegenüber und unterstützt ihn in seiner Eigenverantwortung. Beides gehört zusammen.

Der Soliday setzt ein wichtiges und notwendiges Zeichen. Aber er genügt nicht. Im täglichen Umgang miteinander gilt es solidarisch zu sein, im wirtschaftlichen und politischen Alltag gilt es den Kampf gegen die Armut in unserem Land zu führen. Darum: Machen wir auch den heutigen Tag zu unserem persönlichen Soliday. Oder zu Neudeutsch: Everyday Soliday!


- Leserbrief vom 20.11.08:
Wenn ein ganzer Bundesrat geht...

Der Rücktritt von Bundesrat Samuel Schmid kam überraschend. Der monatelange Druck von Politikern und Medien zeigte Wirkung. Gehörte er noch vor kurzem zu den beliebtesten Mitgliedern der Landesregierung, so wurde er schliesslich auch von der öffentlichen Meinung fallen gelassen. Sicher hat Bundesrat Schmid Fehler gemacht. Welcher Politiker, welche Politikerin könnte von sich selber das Gegenteil behaupten. Wir brauchen nicht perfekte Bundesräte, sondern solche, die sich aufrichtig, selbstlos und motiviert für unser Land einsetzen. Bundesräte mit klaren Werten, mit Herz und Verstand.

Meine persönlichen Begegnungen mit meinem Namensvetter waren beeindruckend: seine Bescheidenheit und Demut, seine Kompetenz und Klarheit, seine Volksnähe und herzliche Art. Er vermied jede Selbstinszenierung und sah sich stets als Diener unseres Landes. Seine Entschiedenheit stand im Dienst der Sache. Er war kein Freund leerer Worte und vermied halbe Sachen – ein ganzer Bundesrat.

Mit diesem Rücktritt haben gewisse Politiker und (Boulevard-)Medien ihr Ziel erreicht – und der Schweiz einen Bärendienst erwiesen. Sie haben damit eindrücklich den Kultur- und Wertezerfall demonstriert. Schweiz, wohin? Wir tun gut daran, uns zurück zu besinnen auf die Werte, auf denen unser Land aufgebaut wurde. Respekt und Bescheidenheit gehören dazu. Verantwortungsvolles politisches (und wirtschaftliches) Handeln orientiert sich am Grundsatz aus der Bergpredigt von Jesus Christus: «So wie ihr jetzt andere verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Massstab, den ihr an andere legt, wird man euch selber messen» (Matth. 7,2).

Mit Samuel Schmid verlässt ein wert(e)voller Bundesrat die politische Bühne – und ein wertvoller Mensch.


- Sonderpublikation der CPV (Christliche Polizei-Vereinigung Schweiz) für die Region Aarau zum Thema «Jugendgewalt»
Unsere Jugend ist wertvoll

Jugendgewalt ist kein neues Thema. Auch früher gab es dieses Phänomen – manchmal mehr, manchmal weniger. Neu ist allerdings deren Intensität. Die betroffenen Jugendlichen sind immer jünger und die Gewaltakte schwerer.

Die Ursachen der Jugendgewalt sind vielschichtig. Zwar ist jeder Mensch, auch der junge Mensch, selber verantwortlich für sein Tun und Lassen. Es wäre zu einfach, alle Schuld der Gesellschaft, den Eltern und Erziehenden zuzuschieben. Und dennoch müssen wir zugeben, dass bei den Jugendlichen nur verstärkt auftritt, was in der «Erwachsenenwelt» gang und gäbe ist: Gewalt in unterschiedlichen Formen.

Ob in Wirtschaft oder Politik, Familie oder Gesellschaft – ein Grundproblem liegt im Mangel an Respekt und Wertschätzung. Wo der Respekt vor dem Mitmenschen sinkt, da steigt die Bereitschaft zur Gewalt. Dem gilt es, klare und verlässliche Werte entgegen zu stellen, wie Wertschätzung des Lebens, Achtung des Nächsten und Verantwortung vor Gott. Junge Menschen brauchen und wünschen sich solche.

Unser Land wurde auf den christlichen Werten gegründet. Unsere Bundesverfassung beginnt mit den Worten: «Im Namen Gottes, des Allmächtigen». Jesus Christus hat uns die guten Werte vorgelebt und sie in einem Satz zusammengefasst: «Liebe Gott und liebe deinen Nächsten.» Es ist unsere Verantwortung, in diesem Sinn unserer Jugend mit gutem Beispiel voranzugehen.

Von der Politik werden zu Recht griffige Massnahmen gegen die zunehmende Jugendgewalt gefordert. Die Vielzahl von Ursachen verlangt eine Kombination verschiedener Faktoren: Grenzen setzen und durchsetzen, die Integration ausländischer Jugendlicher verbessern, Eltern und Familien unterstützen, stärken und in Pflicht nehmen, bessere Betreuung der Jugendlichen bezüglich Schule, Ausbildung und Freizeit, Schutz der Jugend vor Verharmlosung und Verherrlichung von Gewalt und weiteres mehr.

Die Politik steht in der Verantwortung, die Sorgen der Jugendlichen ernst zu nehmen und Lösungen aufzuzeigen. Dies gelingt nur mit vereinten Kräften, über die Parteigrenzen und -Gräben hinaus. Es darf nicht um ideologisches Besserwissen oder um Wahlkampfparolen gehen. Es geht um unsere Jugend. Sie ist wertvoll. Und sie braucht Werte und Wertschätzung.


- «EDU Standpunkt», März 2008:
Diktatur in Europa – und in der Schweiz
Gleich und immer gleicher – Die Diktatur der Gleichheit

In den letzten Jahren erleben so genannte Gleichheitsgesetze einen regelrechten Boom. Wo liegt ihr Ursprung? Und wohin führen sie?

Die EU macht’s vor
In den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen verabschiedet die EU Richtlinien zur Gleichbehandlung Die einzelnen Mitgliedländer setzen diese Bestimmungen in nationale Gesetze um zu Antidiskriminierung und Chancengleichheit. Eine Vorreiterrolle nehmen dabei Deutschland und Grossbritannien ein.
Unser nördlicher Nachbar hat im «Gesetz zur allgemeinen Gleichbehandlung» einen weit reichenden «Schutz vor Benachteiligung» geschaffen.
Noch weiter geht Grossbritannien. Auf Druck eines schwulen Oberhaus-Abgeordneten1 der Labour-Partei wurde das «Gleichheitsgesetz», das seinen Ursprung im Schutz religiöser Minderheiten hatte, auf Homosexuelle ausgeweitet. In der Folge wurde vor genau einem Jahr ein Gesetz zum Thema «Sexuelle Orientierung» verabschiedet. Dieses bringt es beispielsweise mit sich, dass Adoptionsagenturen ab 2009 Kinder auch an homosexuelle Paare vergeben müssen. Gemäss einer Bestimmung dieses neuen Gesetzes könnte sich ein Pastor, der lehrt, dass homosexuelle Handlungen mit der christlichen Ethik unvereinbar sind, gerichtlicher Strafverfolgung aussetzen.

Die Schweiz folgt
Auch in der Schweiz sind die Weichen vom Gesetzgeber in diese Richtung gestellt. Das vom Volk angenommene Partnerschaftsgesetz ist für die Schwulen- und Lesbenorganisationen ein wichtiger Schritt in Richtung völliger Gleichstellung zur Ehe. Das bereits 1994 vom Souverän in gutem Glauben abgesegnete Antirassismusgesetz wird sich mehr und mehr als bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu «britischen Verhältnissen» entpuppen.

Ursprung…
Der Gedanke von Gleichheitsgesetzen mag auf den ersten Blick einleuchtend und edel erscheinen. Ein geschichtlicher Rückblick zeigt allerdings den Ursprung der heutigen Gleichheitsbestrebungen. Als politische Folge der Aufklärung2 kann die Französischen Revolution3 bezeichnet werden. Von ihr stammt der Leitsatz «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit». Der proklamierte Grundsatz der Gleichheit wurde und wird aber nur allzu häufig verraten und zu eigenen Vorteilen missbraucht. Einen weiteren Höhepunkt von Gleichheitsbestrebungen finden wir im Postulat der klassenlosen Gesellschaft von Karl Marx.
Sowohl die Französische Revolution als auch der Marxismus und Kommunismus sind allerdings gekennzeichnet von ausgeprägter Gottlosigkeit und Missachtung der biblischen Werte. Dass die Lehre von Marx, welcher Religion als Opium für das Volk beschrieb, nicht zu wirklicher Gleichheit führte, hat die Geschichte bewiesen. George Orwell4 parodierte schon 1945 in seiner «Farm der Tiere» das kommunistische Gleichheitsideal mit dem Wort: «Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher.»
Ebenfalls in die Richtung von Gleichheit in allen Bereichen haben seither die verschiedenen Emanzipationsbewegungen gewiesen, wie Feminismus, Sexuelle Freizügigkeit, 68er Bewegung, Coming out und Lobbying von Homosexuellen.
Sehr treffend zeigt sich dies am Begriff Gender5. Man meint damit die Unterscheidung zwischen dem biologischen Geschlecht und eben dem «Gender», dem sozialen Geschlecht. Der Mensch soll seine gesellschaftliche Rolle unabhängig vom biologischen Geschlecht definieren können.

… und Auswirkungen
Die Wurzeln der Gleichheitseuphorie liegen in gottlosen und die Bibel ablehnenden Ideologien. Je mehr das Gleichheitsideal beschworen und in der Rechtssprechung umgesetzt wird, desto mehr entstehen Ungleichheiten und Benachteiligungen, z. B. von der klassischen Familie, sowie Unsicherheit bezüglich der eigenen Rolle und der meines Nächsten.

Das biblische Gleichheitsgesetz
Es gibt sehr wohl auch ein biblisches Gleichheitsgesetz:
alle Menschen sind sündig und können vor Gott nicht bestehen.6
• für alle Menschen ist der Herr Jesus Christus am Kreuz gestorben.7
alle Menschen sind von Gott geliebt und zum Heil eingeladen.8
• die Erlösung und das ewige Leben steht allen offen.9

Auf der Grundlage dieser göttlichen Gleichheit sind wir befreit zum Leben, zu einem Leben nach den biblischen Werten und den Gaben Gottes. Biblische Gleichheit befreit zur Verschiedenheit. Diese Verschiedenheit im Rahmen der von Gott gegebenen Schöpfungsordnung ist für das Individuum und die Gesellschaft bereichernd. Natürlich soll gelten: «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.» Aber ebenso: Es ist schön, Mann / Frau zu sein – biologisch und sozial.

1) Lord Waheed Alli; 2) Die Epoche der Aufklärung (17./18. Jahrhundert) ist durch den Emanzipationsprozess der Vernunft geprägt. Die Vernunft wird zum Mass aller Dinge. 3) 1789-1799; 4) Britischer Schriftsteller, 1903-1950;
5) Dieser Begriff wurde 1955 vom amerikanischen Forscher John Mohney eingeführt. 6) Römer 3,23; 5,12; 7) 1. Kor. 5,13; 2. Kor. 5,14-15; 8) 1. Tim. 2,4; 9) Joh. 3,16



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