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Politischen Publikationen im Jahr 2005:


- «EDU Aktuell», November 2005:
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
Vor wenigen Tagen titelten die Medien: «Irans Präsident will Israel ausradieren». In seiner hasserfüllten Rede rief Präsident Ahmadinedschad öffentlich zur Auslöschung Israels auf. Diese Äusserungen geben dem Atomprogramm Irans, an dem der islamische Staat hartnäckig festhält, zusätzliche Brisanz. Der iranische Präsident hat offen ausgesprochen, was das erklärte Ziel vieler arabischer Politiker ist. Der Heilige Krieg soll Israel ins Meer werfen, die USA vernichten und den Westen überrollen. Dass daraufhin bei einer Demonstration in Teheran anlässlich des «Jerusalem-Tages» 100'000 Menschen die Aussage ihres Präsidenten unterstützten und israelische und amerikanische Fahnen verbrannten, bezeichneten europäische Diplomaten als «normaler Tag».
Die geistliche, gesellschaftliche und politische Verblendung in Europa nimmt zu. Der geistliche Kampf verschärft sich. Wie sollen wir reagieren? Mit Angst, Hass oder Ausgrenzung? Nein! Wir sollen als Christen eindeutig Stellung nehmen und unseren Auftrag erkennen. Nur wer im Wort Gottes fest gegründet ist, kann die Geister unterscheiden und der Gottlosigkeit unerschrocken entgegen treten. Als Botschafter an Christi Statt wollen wir das Evangelium in die Welt hinaus tragen und uns klar zu unserem Herrn Jesus Christus bekennen. «Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!» (2. Kor. 15,27).
Das uneingeschränkte Bekenntnis zur Bibel und zu unserem Erlöser ist die Grundlage für das politische Handeln der EDU. Glauben und Handeln, Reden und Tun, Zeugnis und Politik gehören für uns zusammen. Darum steht die Unterstützung des Volkes Israel auch in unseren Statuten!
Was hat dies mit Aargauer Politik zu tun? Sehr viel! Auf die Grundlage kommt es nämlich an. Nur wenn wir in den grossen Themenbereichen eine klare, biblisch fundierte und auf Jesus Christus ausgerichtete Politik betreiben, tun wir dies auch «im Kleinen».
Möge Gott uns als entschiedene Christen ausrüsten zu entschiedener Politik. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und Ihre Verbundenheit. Ihr Beten, Geben und Mitarbeiten ist sehr wertvoll. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen und grüsse Sie recht herzlich.


- «EDU Aktuell», August 2005:
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
Verantwortung ist ein recht schwieriges Thema. Es scheint in der menschlichen Natur zu liegen, Verantwortung lieber abzuwälzen als auf sich zu nehmen. Dies wird deutlich an Sätzen wie: die Gesellschaft ist schuld; der Staat soll dafür aufkommen; «die in Bern (oder Aarau)» machen ja doch, was sie wollen; die Anderen sollen sich darum kümmern.
Verantwortung ist vielen unangenehm, ja sogar lästig. Die Folgen davon, dass der Mensch leichtfertig mit Verantwortung umgeht oder sich vor der Verantwortung drückt, verantwortungslos wird, sind kaputte Ehen, auseinander gerissene Familien, Probleme im gesellschaftlichen Zusammenleben. Worin liegt der eigentliche Grund, dass es mit der Verantwortung so schwierig ist?
Der erste Mensch, der sich um seine Verantwortung drückte, war Adam nach dem Sündenfall.1 Kain machte nach seinem Brudermord die Fortsetzung.2 Verantwortungslosigkeit ist eine Folge der Sünde. Doch ebenso wie Gott von Adam und Kain Rechenschaft über ihr Verhalten forderte, so wird jeder Mensch vor dem himmlischen Richter zur Verantwortung gezogen werden.3
In Jesus Christus hat Gott selber dem Begriff Verantwortung eine ganz neue Dimension gegeben. Gott machte sich für uns verantwortlich, indem Er Seinen Sohn Jesus Christus in die Welt sandte.4 Der Sohn Gottes, obschon Er selber ohne Sünde war,5 nahm an unserer Stelle die Folge der Sünde,6 den Tod, auf sich.7 Er übernahm Verantwortung und öffnete uns durch Seine Erlösung am Kreuz den Zugang zum Himmel. Doch was war Seine Motivation? Nicht Drängen, nicht Zwang, sondern Liebe. Die unermessliche Liebe Gottes liess Ihn für uns in den Riss treten.8
Christen sind Menschen, welche die Liebe Jesu Christi persönlich erlebt haben. Er hat uns erlöst. Er schenkt uns die Gewissheit des Heils und ein neues Leben. Er macht uns Ihm ähnlicher – und schenkt uns damit auch eine ganz neue Sicht von Verantwortung. «Die Liebe Christi drängt uns…»9 Verantwortung zu übernehmen im täglichen Leben ebenso wie in Gesellschaft und Politik. Jesus Christus ist dabei unser Vorbild, Sein Wort unsere Grundlage und Seine Liebe unsere Antriebskraft. Ich freue mich, dass wir Ihnen in dieser Ausgabe vom aktuell von solchen verantwortungsvollen Menschen berichten können, und hoffe, dass es noch viele mehr dazu kommen.
Herzlichen Dank für Ihre Verbundenheit und Ihre Unterstützung. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen.
1 1. Mose 3,12; 2 1. Mose 4,9; 3 Hebr. 9,27; 4 Gal. 4,4; 5 Hebr. 4,15; 6 Röm. 6,23; 7 Jes. 53,5; 8 Joh. 3,16; 1. Joh. 4,19; 9 2. Kor. 5,14


- «EDU Aktuell», Mai 2005:
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
Jerusalem als Titelbild? Was hat Israel mit Schweizer, mit Aargauer Politik zu tun? Vielleicht haben Sie sich beim Anblick dieser Zeitschrift zu Recht solche Fragen gestellt. In der Tat bildet Israel den Schwerpunkt dieser Ausgabe. Nicht nur, weil die Diskussion um Israel und seine Politik auch in der Schweiz heftig geführt wird und polarisiert, sondern weil es uns als Partei direkt betrifft. Die EDU ist nämlich die Partei in der Schweiz, die ihre Einstellung gegenüber Israel aufgrund der Bibel sogar in ihrem Aktionsprogramm verankert hat!
Der Grund: Wir sind bestrebt, Gottes Wort ernst zu nehmen und auf Seine Weisungen zu achten. Dies zeigt sich in unserer Einstellung zum jüdischen Volk, aber auch bei schweizerischen Themen. Daher hatten wir zusammen mit anderen Christen das Referendum gegen das Partnerschaftsgesetz ergriffen, welches nun am 5. Juni zur Abstimmung kommt. In unserem politischen Reden und Handeln soll unser Glaube an den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, uns leiten und die Bibel, Gottes Wort, unsere Grundlage sein. Unsere Stellung zu Israel ist also ein Merkmal unserer Politik insgesamt: Gottes Wort und Gottes Werte!
Und der Aargau? Auch hier setzen wir uns ein mit einer Politik der Werte, der biblischen Werte. «Im Hause muss beginnen, was glänzen soll im Vaterland» – das Ernstnehmen und Beachten von Gottes Wort beginnt im Kleinen. Lasst uns auf Gottes Wort hören – und handeln! «Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege» (Psalm 119,105) – auch in der Aargauer Politik.
Wir danken Ihnen, dass Sie mit uns diesen Weg gehen. Gott gebraucht uns! Wir brauchen einander! Herzlichen Dank für Ihre Verbundenheit und Ihre Unterstützung. Der HERR segne Sie.


- «Aargauer Zeitung», 5. Februar 2005:
Kandidaten-Kolumne: Heraus aus der alltäglichen Katastrophe
Verschiedene Katastrophen prägten die letzte Zeit. Ob Brandunglück in Gretzenbach oder Tsunami-Flutwelle – die Solidarität war gross. Es ist wichtig, dass wir mit offenen Augen und Händen helfen und anpacken.
Nebst den verheerenden und oft tödlichen Katastrophen gibt es aber auch die alltägliche Katastrophe. Sie verläuft häufig unbemerkt und unspektakulär. Aber sie raubt die Hoffnung und Lebensgrundlage und ruiniert viele Einzelne und Familien – auch im Aargau. Die Arbeitslosigkeit, besonders unter Jugendlichen und Menschen über 50, ist alarmierend hoch. Die Privat- und Firmenkonkurse haben einen traurigen Spitzenwert erreicht. Viele Arbeitnehmer stehen unter katastrophalem Druck, und zahlreiche Unternehmer kämpfen um ihr Überleben. Es herrscht politischer Handlungsbedarf. Weder Grabenkämpfe noch kurzsichtige Parteiinteressen bringen uns weiter.
Die meisten Arbeitsplätze im Aargau finden sich in kleinen und mittleren Unternehmen. Sie sind der Motor unserer Wirtschaft. Der Gesetzgeber ist gefordert, KMU freundliche Rahmenbedingungen zu schaffen und unnötige Bürokratie und Belastung abzubauen. Der Staat hat aber ebenso die Pflicht, das soziale Netz aufrecht zu erhalten und dafür zu sorgen, dass niemand in unserem Kanton „durchfällt“. Besonders in den Bereichen Schule, Bildung und Gesundheit darf unser Kanton nicht krank gespart werden.
«Zukunft gestalten – Werte erhalten» ist das Motto der EDU. Der Aargau hat mit der richtigen Politik eine blühende Zukunft vor sich. Dafür setzen wir uns ein! Unsere Grundlage sind die christlichen Werte, auf denen auch der Aargau aufgebaut ist. Sie haben eine gute Politik verdient. Wählen Sie Liste 9!

Samuel Schmid, 1972, Pfarrer, lic.theol., dipl. NPO-Manager VMI, neu, Biberstein, ist Grossratskandidat der EDU des Bezirks Aarau


- «EDU Standpunkt», Februar 2005, Kommentar:
Politische (Un-)Tugenden: Gesagt! - Getan!
Die schreckliche Flutkatastrophe in Südostasien hat in vielen Ländern eine beispiellose Welle der Solidarität ausgelöst. Ob Primarschüler oder prominente Persönlichkeit – die Betroffenheit war gross und die Bereitschaft zur Hilfeleistung auch.
Zahlreiche Staaten haben der UNO Rekordsummen für die Katastrophenhilfe zugesagt. Gewisse Politiker haben ihre Versprechen gekonnt und medienwirksam angekündigt. Die Weltorganisation spricht den Regierungen nun ins Gewissen. Angesichts der Tatsache, dass im Jahr 2004 nur 60% der Hilfsgelder auch tatsächlich einbezahlt wurden, und dies nicht selten mit beträchtlicher Verspätung, fordert die UNO eindringlich, dass den Worten auch die Taten folgen sollen. Was die Tsunami-Opfer brauchen, ist nicht versprochene, sondern tatsächlich geleistete Hilfe.
Auf dem globalen, nationalen und regionalen Politparkett sind Politiker und Parlamentarier anzutreffen, deren Engagement sich vor allem auf das «Parlare», Sprechen, bezieht. Aber die Menschen in unserem Land wollen Taten sehen. Salbungsvolle Worte und Eigenlob vor den Wahlen lösen unsere Probleme z.B. auf dem Arbeitsmarkt und bei den Sozialversicherungen, nicht.
Die EDU setzt sich ein für eine geradlinige Politik mit klaren Worten und konkreten Taten. Dafür stehen wir in Verantwortung vor unseren Wählerinnen und Wählern und vor Gott. Unser Vorbild ist einer, der nicht nur gewichtige Worte sagte, sondern am Kreuz dafür auch den Tatbeweis erbrachte: Jesus Christus. Weil die Botschaft der Bibel unsere politische Arbeit bestimmt, ist unser Ja ein Ja, unser Nein ein Nein.
In seiner Trauerrede anlässlich der Gedenkfeier für die Opfer der Flutkatastrophe in Asien sagte Bundespräsident Samuel Schmid: «Es gibt Momente, da sind Worte leer und wirken unbeholfen. … Wir beugen uns in Demut vor der Erkenntnis der Endlichkeit unseres Seins und der Unendlichkeit des Schöpfers.» Gemäss der Bibel sind genau dies notwendige Tugenden eines guten Politikers: Demut und Erkenntnis Gottes. «Zukunft gestalten – Werte erhalten», so unsere klaren Worte. Wir sind bereit, mit Gottes Hilfe auch weiterhin den Tatbeweis zu erbringen.


- «EDU Standpunkt», Februar 2005:
Motiviert für christliche Politik:
Meine Motivation
«Jesus Christus ist mein Erlöser und Herr, die Bibel meine Grundlage – auch in der Politik. Darum setze ich mich ein zur Ehre Gottes und zum Wohl aller Menschen.»


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